|
Projekte
Unser Projekt in Singa Village in Tansania
Unser derzeit anspruchsvollstes Vorhaben ist das mit 315.000 Euro angesetzte Wasserprojekt Singa Village in Tansania. Wir arbeiten an diesem Projekt gemeinsam mit dem RC Traunstein und dem gemeinnützigen Aktionskreis Ostafrika e.V. (AKO).
Ziel des Projektes ist die Versorgung der ca. 8.000 Einwohner sowie mehrerer Schulen der Großgemeinde Singa mit sauberem Trinkwasser. Die Gemeinde Singa ist eine ausgedehnte Streusiedlungam Südhang des Kilimandscharo-Nationalparks. Die bisherige Versorgung aus offenen Gräben führt durch das stark verschmutzte und keimbelastete Wasser zu vielen Magen-Darm-Erkrankungen und hoher Säuglingssterblichkeit.
Für das Projektvorhaben wird sauberes Wasser an zwei Stellen dem Msoo-Fluss entnommen und über ein ca. 15 km langes Rohrleitungssystem mit Speicher- und Pufferbehältern zu den Siedlungen transportiert. An 24 öffentlichen Zapfstellen kann sich die Bevölkerung gegen eine geringe Gebühr mit sauberem Trinkwasser versorgen. Die Dorfgemeinschaften übernehmen den Betrieb des Systems nach Fertigstellung und finanzieren aus den Gebühren die Wartung und Instandhaltung.
Nach fachlich detaillierter Planung durch einheimische und deutsche Fachleute und zuverlässiger Kostenschätzung werden 75 Prozent der Kosten vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit übernommen, obligatorische 5 Prozent werden durch Eigenleistungen der lokalen Bevölkerung erbracht. Die übrigen 20 Prozent kommen vom RC Erlangen, dem RC Traunstein, dem Aktionskreis Ostafrika e.V. (AKO) und dem Rotary-Distrikt 1880. Von Rotary wurden insgesamt bereits ca. 46.000 Euro investiert. Die Bauarbeiten begannen Anfang 2008, die Fertigstellung der Wasserversorgung ist für Anfang 2011 geplant.
Bis Ende März 2010 waren bereits ca. 5 Km der Rohrleitungen im schwierigsten Trassenbereich, alle drei Speicherbehälter, sowie 13 öffentliche Zapfstellen errichtet.

6.000 Euro Spende für Erlanger Tafel
Aus Anlass seines 30-jährigen Clubjubiläums hat der Rotary Club Erlangen in einer Sonderaktion die Erlanger Tafel mit der Summe von 6.000 Euro für den Bau eines Lastenaufzugs für Lebensmittel unterstützt. Der Lastenaufzug erschließt die im Keller liegende neue Lebensmittelausgabe der Erlanger Tafel im Diakonischen Zentrum Erlangen-Büchenbach und ermöglicht den Transport und die fachgerechte Lagerung großer Mengen an Lebensmitteln in den neuen Lagerräumen.
Am 19. April 2010 wurde die Spende von den Freunden Stefan Schulz und Stefan Müller an die Vertreter der Erlanger Tafel und des Diakonischen Zentrums übergeben.
Die Erlanger Tafel ist eine Initiative im Diakonischen Werk Erlangen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, vollwertige Lebensmittel, die aus unterschiedlichen Gründen nicht zum Verkauf angeboten werden können, an bedürftige Personen zu verteilen. Circa sieben Tonnen Lebensmittel werden pro Woche eingesammelt und an circa 2.800 bedürftige Menschen in Erlangen und Umgebung verteilt. (sm)
 |
v.l.n.r.: Claudia Nickel, Daniela Haag (Geschäftsführerinnen Diakonisches Zentrum), Stefan Müller (RC-Erlangen) Jörg Schultz (Erlanger Tafel), Stefan Schulz (RC Erlangen) Dr. Kurt Fischer (2. Vorsitzender Diakonisches Zentrum) |

Projekt "Fußball ist Kopfsache"
Der Rotary Club Erlangen unterstützt den ATSV Erlangen und den Kinderschutzbund Erlangen ab September 2010 bei einem besonderen Sport-Projekt: „Fußball ist Kopfsache“
|

|
Die Fußballer der B-Jugend werden gemeinsam vom Trainer des ATSV, Ismail Soner, dem Betreuer der Jugendmannschaften Werner Frembs und den beiden Mentalcoaches des Erlanger Kinderschutzbundes, Ilona Schwertner-Welker und Michael Ziemer, in der Saison 2010/11 begleitet.
Ziel ist es, im Umgang mit Misserfolgen, Provokationen und Enttäuschungen souveräner zu werden. Dadurch soll eine geschlossenere Mannschaftsstruktur erreicht werden, die wiederum zu sportlichem Erfolg führen soll.
Die Steigerung von Fairplay und gegenseitigem Respekt gehen damit einher. |
|
|

|
Ismael Soner, Trainer ATSV:
„Mit Hilfe unserer beiden Mentaltrainer wollen wir uns in dieser Saison auf das Fußballspielen konzentrieren. Gemeinsam trainieren wir das Bündeln unserer Kräfte auf das Spiel, Handlungsschnelligkeit und Erfassen von Spielsituationen. Dabei versuchen wir uns nicht provozieren oder ablenken zu lassen.
Der sportliche Erfolg der jungen Mannschaft und die Wertung in der EON-Fair-Play-Tabelle werden uns zeigen, ob uns das gelungen ist. Das langfristige Ziel ist gemeinsam mit unseren Mentaltrainern so gut zu trainieren und zu spielen, dass möglichst viele Spieler dieser Mannschaft in drei oder vier Jahren in der Lage sind, bei einem Kreisligisten oder höher, in der 1. Mannschaft zu spielen.“ |
Die Finanzierung des Projektes konnte durch den Rotary Club Erlangen unter Präsident Dr. Steffen Stremme gesichert werden.
Links: Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Erlangen e.V. ATSV Erlangen 1898 e.V.

Projekt EBIT Berufsinformationstage
Während der Erlanger Berufsinformationstage (EBIT), die wir in Zusammenarbeit mit dem RC Erlangen-Schloß veranstalten, können sich im jährlichen Wechsel jeweils über 1.000 Gymnasiasten, bzw. 1.200 Haupt-/Realschüler im Dialog mit kompetenten Gesprächspartnern über Studien- bzw. Ausbildungsmöglichkeiten informieren.
Die diesjährige EBIT findet am Freitag, den 19.11.10 in der Turnhalle der Realschule am Europakanal für Haupt- und Realschüler statt.
Rotary Preis für Gemeinsinn und Zuvilcourage
Die Rotary Clubs RC Erlangen und RC Erlangen-Schloss werden auch 2011 wieder einen Preis für Gemeinsinn und Zivilcourage ausloben.
Der Erlanger Rotary Preis für Gemeinsinn und Zivilcourage wurde zur 25-Jahr-Feier unseres Clubs und zur 100-Jahr-Feier von Rotary International gemeinsam mit dem RC Erlangen - Schloss gestiftet. Diese Ehrung ist bislang mit 2.500 Euro je Preisträger dotiert und wurde im März 2005 erstmalig verliehen. Unter den bisherigen Preisträgern finden sich z.B. Schülergruppen, ehrenamtliche Betreuer von Jugendlichen in Bosnien, die Leiterin einer Sommerschulgruppe, ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf den Gebieten eines psychiatrischen Betreuungsdienstes, der Obdachlosenhilfe, der Telefonseelsorge, der beruflichen Integration Behinderter und der Psychiatrie in Wladimir, das Bürgerforum Gräfenberg und Einzelpersonen, die Zivilcourage auf unterschiedlichste Weise gezeigt haben.
Im nächsten Jahr möchten wir gerne Initiativen, Aktivitäten und Leistungen von Beteiligten in Schulen und anderen Ausbildungsstellen, sowie in Vereinen, die über das Maß des geforderten, normalen Engagements hinausgehen, besonders würdigen.
Der Rotary-Preis ist bis max. 10.000 Euro ausgelobt und kann auf mehrere Preisträger verteilt werden. Über interessante Vorschläge aus dem Bereich soziales Engagement im Bildungs- und Jugendbereich würden wir uns freuen.
In Kürze erscheint ein Informationsblatt, das wir an die Ausbildungs- und Bildungsstätten sowie die Vereine in Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt verteilen wollen.
Die Preisverleihung ist für den Januar 2011 geplant.

|